Von der Idee zu zulassungsfähigen Produkten
Mein Name ist Jonathan von Wittern. Als Mitgründer der PRODUCT LOUNGE blicke ich auf eine Laufbahn zurück, in der es immer um eine zentrale Frage ging: Wie transformiert man eine Idee in ein marktfähiges, skalierbares Produkt, das Unternehmen langfristig trägt?
Während meiner Zeit in der Software-Entwicklung für Produkte aus Luft- und Raumfahrt, Automotive und Medizintechnik sowie Design Assurance in der Medizintechnik und Regulatory Affairs für medizinische Software habe ich gelernt, dass technologische Exzellenz nur der Anfang ist. Die wahre Herausforderung im Produktmanagement liegt darin, die Brücke zwischen der Vision der Gründer, den Möglichkeiten der Technik und den harten Anforderungen des Marktes zu schlagen.
Struktur schafft Freiheit
In vielen Projekten habe ich erlebt, wie Teams unter unklaren Prozessen und technischer Komplexität leiden. Meine Überzeugung ist:
Klarheit in der Strategie und Struktur in den Abläufen sind kein Ballast, sondern der Enabler für Innovation.
Mein Fokus liegt dabei auf der Beherrschung von Technologien und Risiken durch klare Strukturen, intelligente Automatismen und belastbare Prozesse. Nur so entstehen Produkte, die echten Mehrwert bieten und reale Probleme für Kunden und Anwender lösen.
Ein entscheidender Hebel ist für mich der Umgang mit regulatorischen Anforderungen: Ich bin überzeugt, dass Produktzulassungen dann auf Anhieb gelingen, wenn man rechtliche Vorgaben proaktiv gestaltet und annimmt, statt sie als Hindernis zu betrachten oder zu ignorieren.
Diesen pragmatischen Blick pflege ich auch bei der Wahl der Methoden. Agile Frameworks müssen zum Business-Case passen und sie sind kein Selbstzweck. Ich differenziere hier klar nach der Ursache-Wirkungs-Beziehung der jeweiligen Herausforderung: Funktionalität kann nicht im Markt erprobt werden, wenn die Wirkung eines Fehlers Sicherheitsrelevant ist.
Und so kann oder muss nicht alles agil gelöst werden, aber ein agiles Mindset ist in einem komplexen Marktumfeld immer relevant, gerade in der heutigen Zeit um handlungsfähig zu bleiben.
Der Blick aufs Ganze
Für mich ist Produktmanagement die Kraft, die drei oft gegensätzliche Welten von Business, Technologie und rechtlichen Vorgaben zu einem funktionierenden Ganzen formt. In meiner Philosophie basiert jedes erfolgreiche Produkt auf einem stabilen Dreieck:
Technologie: Durch meinen Hintergrund im Technologiemanagement und der Elektrotechnik begegne ich der Entwicklung auf Augenhöhe. Ich verstehe die Systemarchitektur und erkenne, wo technisches Potenzial liegt und wo physikalische Grenzen den Business-Case gefährden.
Regulatorik: Ich begreife Zulassungen und rechtliche Normen nicht als Innovationsbremse, sondern als festen Bestandteil des Produktdesigns. Wer Regulatorik proaktiv als Rahmenbedingung akzeptiert und in die Prozesse integriert, statt gegen sie zu kämpfen, schafft Sicherheit und Geschwindigkeit im Marktzugang.
Business: Am Ende entscheidet der Markt. Ich sorge dafür, dass technische Finessen und regulatorische Compliance immer auf ein klares Ziel einzahlen: wirtschaftlichen Erfolg und echten Mehrwert für den Anwender.
Den Blick aufs Ganze zu behalten bedeutet für mich, die Abhängigkeiten zwischen diesen drei Säulen zu moderieren. Es geht darum, Prioritäten so zu setzen, dass das Produkt nicht an der Zulassung scheitert, technologisch überzeugt und gleichzeitig profitabel bleibt. Diese Komplexität zu beherrschen und in klare Roadmaps zu übersetzen, ist die Aufgabe von technischem Produktmanagement und gestaltet die Zusammenarbeit im Produktentwicklungsteam.
Gemeinsam für bessere Produkte
In der PRODUCT LOUNGE bin ich der Sparringspartner für alle, die tiefer in die taktische Ausgestaltung und die methodische Umsetzung ihrer Produkte eintauchen wollen. Ich bringe meine Erfahrung in Produktentwicklung und Zulassung regulierter Produkte ein, um Produktteams zu befähigen, ihre PS wirklich auf die Straße zu bringen.
Methodenkompetenz ist für mich kein Selbstzweck, sondern das Handwerkszeug für bessere Produkte. Als zertifizierter Business Trainer und Facilitator greife ich auf ein breites Repertoire an Vorgehensweisen zurück, um Wissen online wie offline effektiv zu vermitteln. Mein Ziel ist es, Teams Werkzeuge an die Hand zu geben, die sofort in der harten Realität von Entwicklung und Regulatorik funktionieren ohne unnötigen methodischen Ballast.
Privat bin ich leidenschaftlicher Läufer und genau wie Bernadette von Wittern davon überzeugt, dass man über gute Produkte am besten bei einem wirklich exzellenten Kaffee spricht.